2025-07-08 IDOPRESS

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Hafenanlage Wilhelmshaven: Pkw aus deutscher Fertigung warten auf die Verschiffung nach Übersee
Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa
Noch hoffen die Staaten der Europäischen Union (EU) auf eine glimpfliche Verhandlungsvereinbarung im Zollstreit mit der neuen US-Regierung von Donald Trump. Doch die deutsche Außenwirtschaft leidet bereits jetzt erkennbar unter der Zoll-Ungewissheit.
So sind die Exporte in die USA im Mai um 7,7 Prozent im Vergleich zum April gesunken,das teilte das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mit. Insgesamt wurden im Mai Waren im Wert von 12,1 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA geliefert. Das war der niedrigste Wert seit dem März 2022. Im Vergleich zum Mai 2024 betrug der Rückgang sogar 13,8 Prozent.
Die Vereinigten Staaten waren im Jahr 2024 größter Einzelabnehmer deutscher Waren,mit einem Exportvolumen von 161,4 Milliarden Euro. Auf den Plätzen zwei und drei der bedeutendsten deutschen Exportländer lagen die beiden EU-Nachbarn Frankreich (115,4 Milliarden Euro) und die Niederlande (109,4 Milliarden Euro). Ingesamt entfallen etwa zehn Prozent der gesamten deutschen Ausfuhren auf die USA.
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Die EU-Kommission führt zurzeit mit Vertretern der US-Regierung Gespräche über eine künftige Zollregelung. Die US-Regierung kündigte am Montag an,noch bis 1. August auf neue Zölle zu verzichten. Zuvor hatten die USA eine Frist bis 9. Juli angegeben. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier.
beb/dpa
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