2025-05-27 HaiPress
Beim Landesparteitag der Grünen in Heidenheim wählten die Parteimitglieder am vergangenen Wochenende mit Cem Özdemir nicht nur ihren Spitzenkandidaten,sie stellten auch erstmalig eine Liste für den nächsten Landtag auf,der am 8. März 2026 gewählt wird – ein Novum,das sich aus dem neuen Wahlrecht ergibt: Neben der Erststimme für die Wahlkreiskandidaten sieht es auch eine Zweitstimme für die Landesliste einer Partei vor.

Hier konnte sich Dr. Mariska Ott,Landtagskandidatin im Wahlkreis Göppingen,den Platz 45 sichern – und positionierte sich damit noch vor mehreren amtierenden Abgeordneten.
Gleich zu Beginn ihrer engagierten Rede bezog Ott Haltung für eine offene und vielfältige Gesellschaft: „Ich will,dass sich alle Menschen in diesem Land sicher fühlen – unabhängig von Geschlecht,Sexualität,Religion,Hautfarbe und Herkunft“.
Inhaltlich überzeugte sie mit ihren Schwerpunktthemen Digitalisierung und berufliche Bildung – Bereiche,in denen sie auf umfassende berufliche Erfahrungen zurückgreifen kann. Als promovierte Wirtschaftspädagogin arbeitete sie viele Jahre zu Fragen der beruflichen Bildung. Bei der WMF verantwortete sie als Digital Learning Managerin die digitale Weiterbildung und arbeitete an der Schnittstelle zwischen Personalentwicklung und IT. Auch bei TeamViewer war sie in ähnlicher Funktion tätig und wurde bereits nach wenigen Monaten in den Betriebsrat gewählt. Heute leitet sie das Team für Digitales Lernen an der Sparkassenakademie Baden-Württemberg.

Otts Parteikollege,Julian Beier,der als Kandidat für den Wahlkreis Geislingen antritt,hat in Heidenheim Platz 60 der Landesliste erreicht.
Bereits zu Beginn seiner Rede verdeutlichte er,dass der Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und echte Chancengerechtigkeit der Antrieb für seine politische Arbeit ist. Beier weiter: „Ich kämpfe für eine Gesellschaft,in der alle das Beste aus ihrem Leben machen können,egal wo sie herkommen!“
Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind für ihn moderne Gesundheitspolitik,starker Verbraucherschutz und eine Verwaltung,die mit der Zeit geht und den Menschen ins Zentrum stellt – Themen,in denen Beier beruflich und ehrenamtlich Expertise vorweisen kann. Er arbeitete im Öffentlichen Gesundheitsdienst und beschäftigte sich u. a. im Rahmen der Corona-Pandemie mit Fragen der Verwaltungsdigitalisierung. Zudem beriet er als Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei Verbraucherverbände zu Problemstellungen vor allem aus den Bereichen Antidiskriminierung,Datenschutz und Verbraucherschutzrecht. Heute unterstützt er das Team der Grünen Bundestagsabgeordneten Awet Tesfaiesus,insbesondere in der inhaltlichen Arbeit im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz.
Fotos: Florian Freundt
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