2025-04-07 IDOPRESS
„Ein attraktives und zuverlässiges Zugangebot auf der Filstaltrasse ist ein zentraler Standortfaktor für die heimischen Unternehmen,den Hochschulstandort Göppingen und tausende Pendler im Filstal. Nach dem Wegfall des Fernverkehrshalts braucht es hier nun dringend spürbare Verbesserungen“,so die Göppinger CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer zur derzeitigen Situation auf der Filstalbahn.
In einer parlamentarischen Anfrage an das Verkehrsministerium verleiht die Abgeordnete daher der Forderung Nachdruck,dass die freiwerdenden Kapazitäten durch die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Neubaustrecke zu spürbaren und konkreten Angebotsverbesserungen im Filstal führen müssen. Zudem brauche es die Verlängerung der S-Bahn in den Kreis Göppingen ebenso wie eine umsteigefreie Flughafenanbindung und eine engere Anbindung an die Nachbarlandkreise.
Erfreulich sei es daher,dass das Verkehrsministerium in seiner Antwort bestätigt,dass in Sachen S-Bahn ein konkreter Prüfauftrag vorliegt. „Die Verlängerung der S-Bahn ist eine Riesenchance für den gesamten Kreis Göppingen,vor allem auch als Zubringerfunktion. Hier danke ich auch der CDU-Regionalfraktion,dass sie sich für das Thema stark macht“,so die Abgeordnete.
Ein Ärgernis ist weiterhin das Thema Pünktlichkeit. „Es ist schlicht untragbar,dass weiterhin nicht einmal vier von fünf Zügen pünktlich unterwegs sind. Dabei sind die Totalausfälle und Verspätungen von mehr als 30 Minuten noch gar nicht eingerechnet“,kommentiert Schweizer die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen.
Erfreulich sei hingegen,dass die Sanierung und Modernisierung der Haltestellen und Bahnhöfe entlang der Strecke im Jahr 2029 nach wie vor im Zeitplan liegen und die Sanierung des Göppinger Bahnhofs als Einzelmaßnahme sogar schon 2028 vorgezogen werden soll. Zu den geplanten Maßnahmen am Bahnhof Göppingen zählen unter anderem der Neubau mehrerer Bahnsteige,die Aufwertung der Personenunterführung und die Herstellung von Barrierefreiheit.
„Aktuell läuft vieles auf der Filstalbahn noch nicht rund. Da heißt es jetzt dranbleiben,damit der Kreis Göppingen auf der Schiene nicht den Anschluss verliert“,so Schweizer abschließend. Wichtig bleibe zudem,dass der Güterverkehr aus dem Filstal herauskommt und die freiwerdenden Kapazitäten verlässlich genutzt werden. Dazu kündigt die Abgeordnete an,sich in einem Schreiben direkt an den Bahn-Konzern zu wenden.
Antwort VM 8481
PM Büro Sarah Schweizer,MdL
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