2025-02-17 HaiPress
Zum heute gefassten Beschluss des Bundesrats,die Bundesregierung aufzufordern,künftig auf das sogenannte „Gold-Plating“ zu verzichten (also die Übererfüllung von Vorgaben des Europarechtes in Deutschland) kommentiert Peter Haas,Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbands Handwerk BW:
„Deutschland ist seit langem dafür bekannt,bei der Umsetzung von europäischem in deutsches Recht Musterschüler sein zu wollen,der strebergleich immer noch eins draufsetzt und die Regelungen komplizierter macht als in Brüssel ausgedacht. Wenn Mitgliedstaaten aber aus politischen Gründen die Umsetzung europäischer Richtlinien mit zusätzlichen nationalen Vorschriften versehen,ist das das Gegenteil von Harmonisierung in Europa. Diese vermeintliche Veredelung („Gold-Plating“) führt oft zu einer enormen bürokratischen Belastung der Unternehmen. Statt von den gemeinsamen europäischen Regeln zu profitieren,müssen diese dann noch zusätzliche nationale Ausnahmen berücksichtigen.
Gratulation daher an die Länder Hessen und Bayern,die diesen Bundesratsantrag gegen das Gold-Plating eingebracht und – mit den Stimmen Baden-Württembergs – erfolgreich durchgebracht haben. Dies ist eine wichtige Entscheidung im Großprojekt Bürokratieabbau – denn weitere Bürokratievermeidung bei neuen Regulierungen ist das Mindeste,was Politik jetzt tun muss. Jetzt ist die nächste Bundesregierung gefordert,das selbstauferlegte Verbot von Gold-Plating schnellstmöglich umzusetzen.“
PM Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.
Teurer Treibstoff in Deutschland Wie sich die Spritpreise senken lassen
Allianz gegen »Preisspirale nach unten« So wollen Tchibo und Ritter Sport Kaffee und Schokolade retten
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen Banken schicken Mitarbeiter nach vereiteltem Anschlag in Paris ins Homeoffice
Risiko für Trump vor den Midterms In den USA wächst die Angst vor einer Rezession
Wenn Öl knapp und teuer wird Diverse Wege aus der Energiekrise – welcher ist der beste?
Neue Regel an Tankstellen 2,327 Euro pro Liter – Dieselpreis steigt auf Rekordhoch
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute