2025-02-11 IDOPRESS
In einer Gemeinschaftsaktion haben die Gemeinden Eschenbach und Bad Ditzenbach die Pflege des historischen Steinbruchs Schorn in Angriff genommen. Unterstützt wurden sie dabei von den Forstrevierleitern Simon Zoller und Simon Elsenhans. Ziel der Maßnahme ist es,den Steinbruch als wichtigen Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und gleichzeitig seine kulturelle und landschaftliche Bedeutung für die Region zu bewahren.

Der Steinbruch Schorn,ein Relikt aus früheren Zeiten,ist heute ein wertvoller Rückzugsort für spezialisierte Arten wie Fledermäuse,Reptilien und seltene Pflanzen. Doch damit diese Vielfalt auch in Zukunft bestehen bleibt,bedarf es regelmäßiger Pflege. „Durch die gezielte Entnahme von Gehölzen und die Offenhaltung der Flächen schaffen wir ideale Bedingungen für sonnenliebende Arten und verhindern eine Verbuschung“,erklärt Simon Zoller vom Forstrevier Bad Boll. Simon Elsenhans vom Forstrevier Deggingen ergänzt: „Neben dem ökologischen Nutzen ist uns auch der Erhalt des Steinbruchs als Kulturlandschaft wichtig. Der Steinbruch Schorn ist nicht nur ein Naturdenkmal,sondern auch ein Stück Heimatgeschichte.“
Die Pflegearbeiten wurden in enger Abstimmung mit Naturschutzbehörden und lokalen Forst-Unternehmern durchgeführt,um die Eingriffe so schonend wie möglich zu gestalten.
Die Gemeinden Eschenbach und Bad Ditzenbach bedanken sich bei allen Beteiligten für das Engagement und die reibungslose Zusammenarbeit. „Der Steinbruch Schorn ist ein herausragendes Beispiel dafür,wie gemeinsames Handeln zum Schutz unserer natürlichen und kulturellen Schätze beitragen kann“,betonte Bürgermeister Herbert Juhn.
Die Pflege des Steinbruchs wird auch in den kommenden Jahren ein gemeinsames Anliegen bleiben.
PM Landratsamt Göppingen Forstamt
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